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Fachverband Heimtextil e. V.

 

 

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5/05 vom 14. Juni 2005 RS/PE

6/05 vom 14. Juli 2005 RS/PE

7/05 vom 15. Juli 2005 RS/PE

08/05 vom 6. Oktober 2005 RS/EG

10/05 vom 8. Dezember 2005 RS/EG

 

Jeremias-Höslinstraße 8 72587 Römerstein - Böhringen

Telefon: 0 73 82 / 53 65 Telefax: 0 73 82 / 53 10

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An

unsere Mitglieder

 

5/05 vom 14. Juni 2005 RS/PE

Unternehmerbrief

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

  1. Gelungene FDTB-Jahreshauptversammlung in Hamburg
  2. Rekordbeteiligung bei Verbandsreise nach New York
  3. 75 Jahre Farben-Hölzel-Raumdesign Steinpleis
  4. Der Verband gratuliert
  5. Import handgeknüpfter Teppiche 2004
  6. Aus unserem Terminkalender

 

 

1. Gelungene FDTB-Jahreshauptversammlung in Hamburg

 

Als sehr schön und ebenso informativ bezeichneten die Mitglieder und Gäste unsere diesjährige Jahreshauptversammlung, die vom 03.-05. Juni 2005 in der Hansestadt Hamburg stattfand. Nach gemeinsamer Sitzung des FDTB-Vorstands und Verbands-rats begann die Tagung mit einer Busfahrt zur Borsteler Chaussee, Sitz ver-schiedenster Teppich-Importeure, mit einer Besichtigung der Fa. Ipek – A. Ipektchi. Der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Ali Ipektchi – gleichzeitig Vorsitzender des Teppich-Importeurverbandes EUCA - verstand es, den Teilnehmern die Welt des persischen Teppichs nahe zu bringen. Er zeigte die Geschichte und Entwicklung im Bereich der Teppiche auf und ging auf die differenzierten Marktentwicklungen mit enormen Preissteigerungen wie auch den Preisverfall der letzten Jahre ein. Die FDTB-Mitglieder waren ebenso über das enorme Angebot der Fa. Ipek begeistert wie über die hochinteressanten Ausführungen, die Dr. Ipektchi in rhetorisch gekonnter Weise darbot. Allseits wurde bedauert, bei Ipek nicht etwas mehr Zeit zu haben. Anschließend fuhr man zu den Landungsbrücken, um von dort mit der Barkasse „Anita Ehlers“ zur abendlichen Hafenrundfahrt zu starten. Es war enorm, die riesigen Werften und Schiffe aus der Nähe beobachten zu können.

 

Am Samstagvormittag folgte die Mitgliederversammlung. FDTB-Vorsitzender Philipp Frese begrüßte die Mitglieder und Gäste. Bei der wirtschaftlichen Entwicklung führte er aus, dass sich der Handel auf dem Umsatzniveau von 1992 bewege, und das trotz entsprechender Kostensteigerungen.


Der Vorsitzende kritisierte die politischen Rahmenbedingungen; überfällige Reformen würden nicht bzw. nicht konsequent genug gemacht; weitergehende, notwendige Reformen wären politisch nicht durchsetzbar. Er forderte eine radikale Vereinfachung des Steuerrechts, Deregulierung auf breiter Ebene sowie einen damit verbundenen Bürokratieabbau.

 

Karsten Krause, stellv. Vorsitzender und zuständig für das Ressort Bodenbeläge, berichtete über die ersten Abschlüsse im Ausbildungsberuf Bodenleger, der neue Perspektiven für Jugendliche darstelle. Er berichtete über die Planung zur Schaffung des Meisterberufes „Bodenleger“ mit modularer Struktur. Weiterhin ging er über die neue Gefahrstoff-Verordnung ein, die am 01. Januar 2005 in Kraft trat. Die Neu-fassung dient vor allem der Umsetzung bereits erlassener EG-Arbeitsschutz-Richtlinien. Der gesamte Text der neuen Gefahrstoffverordnung kann im Internet unter www.baua.de/prax/ags/gefahrstoffvo.pdf abgerufen werden.

 

Peter Leue, stellv. Vorsitzender und zuständig für das Ressort Tapeten, ging kurz auf den Tapetenmarkt 2004 ein, der in Menge und Wert um 1,5 % bzw. 1 % zugenommen habe. Die Steigerung resultiere hauptsächlich aus dem Absatzplus für Vliestapeten; der Inlandsverbrauch liege 2004 bei 56 Mio. Eurorollen.

 

AJU-Vorsitzender Winfried Leister berichtete über die AJU-Herbsttagung in Köln/Gummersbach mit dem Besuch der Fa. AS-Création und einem Seminar zum Thema Arbeitsrecht sowie der Frühjahrsveranstaltung im Mai in New York (siehe beigefügter Bericht). Weiterhin stellte er das Programm einer Juniorentagung vor, die am 01./02. September 2005 von verschiedenen Fachverbänden unter Mitwirkung des FDTB im Ruhrgebiet stattfindet (das Programm wird in Kürze verschickt).

 

Geschäftsführer Reinhard Schmohl gab einen Bericht über die Arbeit des Verbandes sowie einen Ausblick auf geplante Aktivitäten. Die Seminare „Geruchs-Beanstandungen, Wechselwirkungen und Maßänderungen bei Bodenbelägen“ hätten eine gute Resonanz gefunden und würden im Herbst 2005 in Berlin, München und Bochum angeboten. Die Verbandsreise im November 2004 nach Thailand sei sehr gut angekommen; im November 2005 ist die Verbandsreise nach Kuba bereits ausgeschrieben. Der FDTB-Branchentreff zur Heimtextil hätte 2005 wiederum eine erfreuliche Resonanz verzeichnet und werde selbstverständlich auch zur nächsten Heimtextil stattfinden.

 

Daraufhin erläuterte Schmohl den Etat-Abschluss 2004, der leider aufgrund rück-läufiger Mitgliedsbeiträge und sinkender Zinserträge ein negatives Ergebnis aufweist. Die Entlastung erfolgte ebenso einstimmig wie die Abstimmung über den Etat-Voranschlag 2006. Als Rechnungsprüfer wurden die Herren Manfred Lutz und Andreas Schneider bestätigt.

 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung erfolgte ein inhaltlich hervorragender Vortrag des Vorsitzenden des Verbandes der Deutschen Heimtextilen–Industrie sowie geschäftsführender Gesellschafter der Schmitz-Werke/Drapilux, Emsdetten, Justus Schmitz, zum Thema „Innovative Vermarktungsstrategien für die Branche“. Der Referent ging auf Konkurrenzbeobachtung und –analyse ein mit dem Ansatz, erfolgreiche Konzepte für das eigene Geschäft zu adaptieren. Er erläuterte sehr anschauliche Beispiele anderer Branchen und erfolgreicher Vermarktungssysteme wie z.B. Tchibo oder ebay (das Manuskript von H. Schmitz kann bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden).

FHR-Geschäftsführer Kurt Reichelt (FHR-Fachhandelsring, Harthausen) referierte über „Marktpolitische Notwendigkeiten für den Fachhandel der Zukunft- Emotionalität und Rendite sind Zwillinge für den Erfolg“. Rhetorisch versiert forderte Kurt Reichelt zu hohem unternehmerischen Engagement auf und stellte die Vorteile der Mitgliedschaft in einer Verbundgruppe dar. Auf beide Vorträge folgten viele Fragen sowie eine lebhafte Diskussion; die komplett vertretene Fachpresse wird ausführlich berichten.

 

Der Nachmittag war für die Erkundung Hamburgs vorgesehen. Der Stadtrundgang führte zunächst zum sehr sehenswerten Hamburger Rathaus, wo die FDTB-Mitglieder von der Vorsitzenden der CDU–Mittelstandsvereinigung Barbara Ahrons MdHB empfangen wurden. Die Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft ist gleichzeitig wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und stellte in einem interessanten Vortrag den Wirtschaftsstandort Hamburg vor. Bei der anschließenden Rathausbesichtigung glaubte man, durch ein Barockschloss geführt zu werden, was große Verwunderung auslöste. Deutlich wurde die hanseatische Mentalität, die Wohlstand zeigt und nicht verbirgt. In Gruppen ging es dann weiter durch die Innenstadt, wobei leider strömender Regen einsetzte. Dennoch erreichten die Teilnehmer den Endpunkt der Führung in der Speicherstadt, das Teppichlager der Fa. FAHRADIN Esmail & Söhne. Wie bei Fa. Ipek wurde auch bei FAHRADIN deutlich, dass Hamburg der weltgrößte Umschlagplatz für Orientteppiche ist. Mit dem abendlichen Besuch bei „König der Löwen“ wurde dem Anspruch Hamburgs als Musical-Stadt Rechnung getragen, die Show mit grandioser Musik, Farbenspiel und Choreographie begeisterte das Publikum.

 

Am Sonntag stand der Besuch des Fischmarkts, der Michaeliskirche mit Fahrt auf den Turm mit überragendem Blick über Hamburg sowie ein gemeinsames Mittagessen im „Old Commercial Room“ (eine Hamburger Institution – seit 1795 Captain`s table) auf dem Programm.

 

Insgesamt wurde die Tagung als sehr gelungen bewertet. Einige Bilder sind im Internet unter www.fdtb.de diesem Bericht über die Jahreshauptversammlung angehängt. Die nächstjährige Jahreshauptversammlung findet anlässlich des Münchner Stoff Frühling Ende März/Anfang April 2006 in der bayrischen Landeshauptstadt statt; den genauen Termin erhalten Sie in Kürze.

 

 

2. Rekordbeteiligung bei Verbandsreise nach New York

 

Mit 55 Teilnehmern konnten wir eine hervorragende Resonanz bei der Studienreise nach New York Anfang Mai 2005 konstatieren, die wir gemeinsam mit der Decor-Union angeboten hatten. Sowohl die Beteiligung wie auch der Verlauf der Reise machte deutlich, dass der sog. „Big Apple“ als eine der faszinierendsten Metropolen weltweit gilt. Die Studienreise bot deshalb Gelegenheit, die touristischen high-lights New Yorks ebenso kennen zu lernen wie die Vielfältigkeit der Verkaufslandschaft Amerikas.

 

Nach frühmorgendlichem Abflug in Frankfurt traf die Reisegruppe aufgrund der 6-stündigen Zeitverschiebung bereits noch am Vormittag in New York ein. Am ersten Tag hatten die Teilnehmer zunächst Gelegenheit, die Stadt individuell zu erkunden.


Dazu wurde bereits im Vorfeld umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung gestellt. Am zweiten Tag führte eine Fahrt durch die Stadt der Superlative vorbei an den weltbekannten Hochhäusern z.B. Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center zum Central Park, einer grünen Oase in mitten Manhattans, in dessen Umgebung zahlreiche Prominente ihre Stadtwohnungen haben.

In der Nähe liegen auch zahlreiche Kunstmuseen wie z.B. das Museum of Modern Art und Guggenheim Museum. Anschließend fuhr man über die legendäre 5 th Avenue, vorbei an Shops aller legendären Schmuck-, Uhren- und Modedesigner zum pompösen Trump Tower. Vorbei am Flatiron Building („Bügeleisenhaus“) und Madison Square Garden ging es über den Broadway durch Greenwich Village, Little Italy und Chinatown zum Financial District, in welchem an der Wall Street weltweit die meisten Aktien gehandelt werden. Die Rundfahrt endete am traurigsten Punkt New Yorks, am Ground Zero, wo einst das mächtige World Trade Center in den Himmel ragte. Durch die Ausführungen der Stadtführer wurde deutlich, wie sehr der brutale Terror-anschlag am 11. September 2001 das Leben der Stadt veränderte.

 

Die beiden folgenden Tage beinhalteten ein sehr umfangreiches und interessantes Fachprogramm. Die Gruppe fuhr in die Außenbezirke New Yorks in die Stadtteile Long Island und Brooklyn, um zahlreiche Bau- und Heimwerkermärkte, Einkaufs-zentren und Outlets zu besichtigen. Den Auftakt machte die weltgrößte Baumarkt-kette Home Depot; es folgten Expo, Lowe`s, Wal-Mart, Target und die Roosevelt Field Shopping Mall. Am zweiten Tag wurden sehr sehenswerte und teilweise ausgefallene Geschäfte in Citylagen Mannhattans besichtigt. Eindrucksvoll war ABC Carpet and Home, wo New Yorks umfangreichstes Teppichangebot sowie ein hochwertiges Heimtextiliensortiment bestens präsentiert wurde. Aber auch die Geschäfte The Container Store, Bed,Bath & Beyond sowie das Home Depot in der City konnten den Teilnehmern viele Anregungen geben. Insgesamt wurden über 20 Outlets mit sehr differenzierten Sortimenten und Präsentationsformen besichtigt. Dabei zeigte sich der amerikanische Fachjournalist Ken Schept als exzellenter Kenner der amerikanischen Einzelhandelsszene und konnte den Teilnehmern hoch-interessante Informationen über den amerikanischen Markt bieten.

 

Der letzte Tag stand zur freien Verfügung und wurde zu unterschiedlichsten Besichtigungen genutzt. So war ein Ausflug nach Long Island, vorbei an der Freiheitsstatue, ebenso sehenswert wie ein Besuch der UNO oder auch ein Flug mit dem Helicopter über die Skyline Mannhattans. Natürlich kam auch das Nachtleben nicht zu kurz, bietet New York doch von den weltbekannten Musicals am Broadway über unzählige Bars mit Jazz, Rock, Punk und Blues alles was ein internationales Nachtleben auszeichnet. Damit wurde die Tagung von allen Teilnehmern als überaus gelungen bewertet.

 

 

3. 75 Jahre Farben-Hölzel - Raumdesign Steinpleis

 

Die beste Visitenkarte für Farbigkeit und Freude am Gestalten hat die „Farben-Hölzel-Raumdesign GmbH & Co. KG“ mit ihrem Geschäftshaus im Gewerbegebiet Steinpleis (Sachsen) geschaffen: Die einladende Architektur sowie eine umfassende Präsentation auf nahezu allen Gebieten der Inneneinrichtung zeigen, was in der Welt des Wohnens möglich ist. Im Firmensitz (mit 700 Quadratmetern Verkaufsraum, Nähatelier, Malerwerkstatt, Büro, Lager) feierten die Geschäftsführer Astrid und Wieland Hölzel mit über 100 Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern am 29. April auch das 75jährige Geschäftsjubiläum.

Farben-Hölzel, im Jahr 1930 als Malerbetrieb gegründet, wird bereits in dritter Generation geführt. Längst ist aus dem ursprünglichen Betrieb ein Unternehmen mit 25 Mitarbeitern gewachsen, dessen Angebot und Leistungen weit über traditionelle Maler- und Tapezierarbeiten hinausgehen. Beispielsweise werden Außenfassaden von Vollwärmeschutz bis hin zum Dekorputz neu gestaltet. Im Innenraum reichen die Leistungen von der Gestaltung der Fenster und Fußböden bis hin zu Tisch- und Wandschmuck.

 

Privat- und Geschäftskunden in ganz Deutschland schätzen die Beratungs-kompetenz und das aktuelle, qualitativ hochwertige Produktprogramm des west-sächsischen Unternehmens. Die individuelle Situation sowie Wünsche und Bedürfnisse des Auftraggebers berücksichtigend, wird auf Wunsch ein (Gesamt) konzept für Wand, Boden, Decke und Fenster erarbeitet.

 

Längst hat die Begeisterung auf die beiden Söhne abgefärbt: Thomas und Daniel arbeiten bereits als Raumausstatter und Maler im elterlichen Betrieb mit. Astrid und Wieland Hölzel dürfen also auf weitere Geschäftsjubiläen hoffen. Für den FDTB überbrachte der stellv. Vorsitzende Peter Leue die besten Wünsche des Verbandes. Weitere, umfangreiche Informationen über Farben-Hölzel können abgerufen werden unter www.farbenhoelzel.de .

 

 

4. Der Verband gratuliert

 

Am 03. Mai 2005 konnte Herr

 

Ralf Pieper

 

Inhaber unserer Mitgliedsfirma Neuta KG Pieper & Co in Wolfsburg den 65. Geburtstag feiern. Der FDTB gratuliert Herrn Pieper sehr herzlich und wünscht für die Zukunft weiterhin sehr viel Erfolg!

 

5. Import handgeknüpfter Teppiche 2004

 

Auf der Rückseite sind die Importzahlen handgeknüpfter Teppiche, aufgeteilt in die verschiedensten Importländer, zu ihrer Information abgedruckt.

 

 

6. Aus unserem Terminkalender

 

01./02. Sept.- 2005 AMF-Juniorentagung im Ruhrgebiet

10. Sept. 2005 FDTB-Vorstands- und Verbandsratssitzung in Römerstein

17. Okt. 2005 Seminar Bodenbelägen in München

19. Okt. 2005 Seminar Bodenbeläge in Bochum

21. Okt. 2005 Seminar Bodenbeläge in Berlin

13.-21./28. Nov. 2005 Verbandsreise nach Kuba

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Reinhard Schmohl

Geschäftsführer

 

FDTB   Fachverband Heimtextil e. V.

An

unsere Mitglieder

 

Unternehmerbrief

6/05 vom 14. Juli 2005 RS/PE

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

  1. Branchenübergreifende Juniorentagung in Oberhausen/Moers
  2. FDTB-Seminarreihe „Bodenbeläge“
  3. Verbandsreise nach Kuba: jetzt anmelden!
  4. FDTB-Jahreshauptversammlung 2005/2006
  5. Ausbildungsverträge richtig abschließen
  6. Aufbewahrungspflicht von Rechnungen
  7. Der Verband gratuliert
  8. Verbrauch Bodenbeläge Deutschland 2002 – 2006
  9. Aus unserem Terminkalender

 

 

1. Branchenübergreifende Juniorentagung in Oberhausen/Moers

 

Erstmals führt die Arbeitsgemeinschaft Mittelständischer Fachverbände (AMF), der auch unser Verband angeschlossen ist, ein gemeinsames, branchenübergreifendes Juniorenforum unter dem Titel

 

„Zukunft im Handel“

 

am 01./02. September in Oberhausen und Moers durch. Das sehr interessante Programm umfasst die Vorträge:

 

•  „Mit marketing-orientierter Ladengestaltung zum Erfolg“

•  „Entscheidungsgründe und Erfahrungen eines mittelständischen Unter-
nehmers für ein Fachgeschäft im Centro Oberhausen“

•  „Der elektronische Handel als zweites Standbein – die virtuelle Filiale“

 

sowie eine Führung im Extra Future Store in Rheinberg und eine gemeinsame Abendveranstaltung. Die Teilnahmegebühr beträgt 150,00 € und enthält Über-nachtung, Abend- und Mittagessen sowie die Tagungsgetränke. Das detaillierte Tagungsprogramm liegt bei. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung bis spätestens 12. August 2005 direkt an die AMF anhand des beiliegenden Formulars.


2. FDTB-Seminarreihe „Bodenbeläge“

 

Der Verkauf und die Verlegung von Bodenbelägen setzt ein fundiertes Fachwissen voraus. Viel Ärger, Reklamationen und hohe Kosten können durch technische Kenntnisse und die entsprechende Vermittlung an den Kunden vermieden werden. Dazu führt der FDTB gemeinsam mit der Fa. Wulff, Lotte, Tagesseminare durch, die eine Vielzahl von wichtigen Informationen zum Verkauf und der Verlegung von Bodenbelägen liefern. Die Seminare finden am 17.10.05 in München, 19.10.05 in Bochum und am 21.10.05 in Berlin statt und wenden sich an Bodenleger, Verkäufer, Raumausstatter sowie Führungskräfte im Bereich Bodenbelag. Die Teilnahmegebühr beträgt 95,00 € und beinhaltet das Mittagessen und Getränke.

Das detaillierte Seminarprogramm mit Anmeldeformular liegt bei. Bei Interesse bitten wir um baldige Anmeldung!

 

 

3. Verbandsreise nach Kuba: jetzt anmelden!

 

Die diesjährige Verbandsreise führt uns vom 13. bis 21. bzw. 28. November 2005 nach Kuba. Geboten wird eine hochinteressante Rundreise mit Möglichkeit zur Badeverlängerung; das detaillierte Programm haben Sie bereits mit dem letzten Rundschreiben erhalten. Auf Wunsch verschiedener Teilnehmer haben wir die Hotelkategorie geändert und sind ausschließlich in 4-Sterne Hotels. Deshalb liegt der Grundpreis um 50,00 € sowie die Verlängerungswoche um 100,00 € höher, wobei allerdings die Qualität der Hotels entsprechend angehoben wurde. Das Programm mit den neuen Hotels kann gerne nochmals bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden.

 

Wir haben die Anmeldungsfrist nochmals etwas verlängert; letzter Termin für die Anmeldung ist Ende Juli 2005. Bei Interesse bitten wir deshalb baldmöglichst um Anmeldung!

 

 

4. FDTB-Jahreshauptversammlung 2005/2006

 

Wie mitgeteilt, findet die nächstjährige Jahreshauptversammlung anlässlich des Münchner Stoff-Frühling in München statt. Der Termin des Stoff-Frühling liegt nun vor; parallel findet unsere Jahreshauptversammlung statt vom

 

Freitag, 31. März bis Sonntag 02. April 2006 in München.

 

FDTB-Vorstand und Geschäftsführung werden sich bemühen, Ihnen wieder ein sehr interessantes Programm auszuarbeiten, so dass diese Tagung ebenso viel Zuspruch findet wie unsere diesjährige Tagung in Hamburg. Über Hamburg ist bereits im Internet ein Bericht mit Bildern enthalten, den Sie unter www.carpet24.com abrufen können.

 

5. Ausbildungsverträge richtig abschließen

 

Stellen Sie Auszubildende für das Lehrjahr 2005/2006 neu ein, sollten Sie ev. die Ausbildungsverträge überprüfen. Denn häufig führen unklare Vereinbarungen zu Missverständnissen, die sich leicht vermeiden lassen. Folgende wesentliche Vertragsbedingungen sollten in den Verträgen enthalten sein:

 

•  Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll

•  Beginn und Dauer der Berufsausbildung

•  Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

•  Dauer der regelmäßigen Ausbildungszeit

•  Dauer der Probezeit

•  Zahlung und Höhe der Vergütung

•  Dauer des Urlaubs

•  Voraussetzungen, unter denen der Ausbildungsvertrag gekündigt werden kann

•  Hinweis auf die maßgebliche Tarifverträge, Betriebs- und Dienstvereinbarungen

 

Bei minderjährigen Auszubildenden muss der Vertrag auch von den Erziehungs-berechtigten unterschrieben werden. Sie schließen den eigentlichen Vertrag zwar mit dem Auszubildenden selbst; also muss er ihn auch unterschreiben. Ist der Auszubildende aber noch minderjährig, müssen zusätzlich seine gesetzlichen Vertreter den Vertrag unterschreiben. Deshalb müssen Sie bei minderjährigen Auszubildenden jeweils ein Exemplar des unterschriebenen Vertrages sowohl den Eltern (bzw. dem gesetzlichen Vertreter) als auch dem Auszubildenden zukommen lassen.

 

 

6. Aufbewahrungsrechnungspflicht von Rechnungen

 

Seit August letzten Jahres gibt es eine Pflicht zur Aufbewahrung von Rechnungen für Privatpersonen und für Unternehmer, die Leistungen für ihren nicht unter-nehmerischen Teil bezogen haben. Diese greift dann, wenn es sich um eine steuerpflichtige, im Zusammenhang mit einem Grundstück stehende Werkslieferung oder sonstige Leistungen handelt. Als Rechnungssteller müssen Sie auf diese Pflicht aufmerksam machen. Am einfachsten geht dies durch einen Hinweis auf der Rechnung, der z.B. so lauten könnte: „Sie sind verpflichtet, diese Rechnung mindestens zwei Jahre lang (als umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer zehn Jahre lang) aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Ende dieses Kalenderjahres.“

Pflichtverletzungen werden mit Geldbußen bis zu 5.000 Euro für Unternehmer und bis zu 500 Euro für Privatpersonen geahndet. Bei diesen Tarifen lohnt sich die Änderung der Rechnungsformulare auf jeden Fall.

 

7. Der Verband gratuliert

 

Am 11. Juli 2005 konnte Frau

 

Anneliese Tonsor

 

Seniorchefin unserer Mitgliedsfirma Gebr. Tonsor in Berlin ihren 80. Geburtstag feiern. Frau Tonsor trat bereits in den 50-iger Jahren in das Unternehmen ihres Mannes ein, das in den darauffolgenden Jahren kontinuierlich ausgebaut und vergrößert werden konnte. Das Unternehmen zählt seit vielen Jahren zu den namhaften Adressen der Branche in Berlin. Dies unterstrich auch das 100-jährige Firmenjubiläum am 01. April 1999.

 

Heute führen die Kinder Beatrice und Andreas Tonsor das Unternehmen. Allerdings kommt Frau Anneliese Tonsor auch heute noch täglich ins Geschäft in der Kantstraße, erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit und ist eine große Unterstützung für die nächste Generation.

 

Der FDTB beglückwünscht Frau Tonsor sehr herzlich zu ihrem Ehrentag und wünscht für die Zukunft geschäftlich weiterhin sehr viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

 

Weiterhin konnte am 05. Juli 2005 unser stellv. Vorsitzender, Herr

 

Karsten Krause

 

aus Wedel (bei Hamburg) seinen 50. Geburtstag feiern. Neben der Führung des erfolgreichen Unternehmens Krause + Reimer hat sich Karsten Krause seit Jahren als Vorstandsmitglied, zuständig für Bodenbeläge, sowie als Vorsitzender unseres Regionalverbandes Schleswig-Holstein sehr verdient gemacht. Er ist in weiteren ehrenamtlichen Funktionen für die Branche tätig und insbes. das Berufsbild des Bodenlegers trägt seine Handschrift.

 

Der FDTB gratuliert Karsten Krause sehr herzlich und wünscht weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

 

 

8. Verbrauch Bodenbeläge Deutschland 2002 – 2006

 

Beigefügt erhalten Sie zwei Charts über den Verbrauch sowie die Schätzung des Verbrauchs an Bodenbelägen bis 2006, die uns freundlicherweise von Intermarket zur Verfügung gestellt wurden. Ob die Entwicklung bis 2006 mit der geschätzten Steigerung eintritt, bleibt abzuwarten.

 

 

9. Aus unserem Terminkalender

 

01./02. Sept.- 2005 AMF-Juniorentagung im Ruhrgebiet

10. Sept. 2005 FDTB-Vorstands- und Verbandsratssitzung

in Römerstein

17. Okt. 2005 Seminar Bodenbelägen in München

19. Okt. 2005 Seminar Bodenbeläge in Bochum

21. Okt. 2005 Seminar Bodenbeläge in Berlin

13.-21./28. Nov. 2005 Verbandsreise nach Kuba

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Schmohl

Geschäftsführer

 

FDTB   Fachverband Heimtextil e. V.

 

An

unsere Mitglieder

 

Unternehmerbrief

7/05 vom 15. Juli 2005 RS/PE

 

 

Qualität schafft Wettbewerbsvorteil – TÜV-Zertifizierung „Pro Teppichboden“

 

Sehr geehrtes Mitglied,

 

unser Markt befindet sich in einem stetigen Wandel. Insbesondere der Trend zu einer starken Marktpolarisierung scheint auch vor der Teppichbodenbranche keinen Halt zu machen. So hat in den letzten Jahren der Discountvertrieb von textilen Bodenbelägen enorm zugenommen; damit aber auch das Image des Produktes Teppichboden stark gelitten.

 

Gegenpol zum Discount bildet der qualitätsorientierte Fach-Händler, der mit einem qualitativ hochwertigen Produktangebot, Beratung und Service noch gute Gewinnmargen erzielen kann. Seit dem letzten Jahr bietet die Qualitätsinitiative „Pro Teppichboden“ eine nach Qualitätsgesichtspunkten durchgeführte TÜV-Zertifizierung für unsere Branche. Ein ideales Instrument, um sich von Ihrem Wettbewerb am Markt deutlich abzuheben.

 

Wir, der FDTB Fachverband Heimtextil e.V., unterstützen und fördern diese Initiative als Träger.

 

Die Qualitätsinitiative „Pro Teppichboden“ hat umfangreiche PR-Aktivitäten ergriffen, um den Verbraucher über die Leistungen von zertifizierten Teppichboden-Partnern zu informieren. Als Anlage erhalten Sie den Sonderdruck Teppich aus BAUIDEE als ein Beispiel dieser PR-Arbeit. Darüber hinaus sind für dieses Jahr sogar mehrere Beiträge im Fernsehen in der Wohn- und Einrichtungssendung „Ricks Wohnwelten“ im ZDF geplant.

 

Des weiteren werden die Aktivitäten von „Pro Teppichboden“ auch von der Verbraucher Initiative gelobt und mit Veröffentlichungen in der Presse und im Internet unterstützt. In der Anlage erhalten Sie zwei Sonderdrucke des Bundesverbandes der Verbraucher Initiative e.V.


 

Der erste Sonderdruck beschäftigt sich mit der Thematik „Servicewüste Deutschland – Teppichbranche reagiert auf Ansprüche der Verbraucher“. Ein zweiter Sonderdruck informiert zum Thema „Feinstaub in Innenräumen“; weitere Exemplare können kostenlos mit dem beiliegenden Fax-Formular bei der Europäischen Teppich-Gemeinschaft in Wuppertal bestellt werden.

 

Diese Informationen sollen auch Sie von den Vorteilen einer TÜV-Zertifizierung überzeugen und Sie als Partner der Qualitätsinitiative „Pro Teppichboden“ gewinnen.

 

Informieren Sie sich auch im Internet unter www.proteppichboden.de oder direkt bei der Qualitätsinitiative „Pro Teppichboden“ unter Telefon 0241 – 96 79 5600!

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Chance nutzen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Reinhard Schmohl

Geschäftsführer

Anlagen

 

 

FDTB   Fachverband Heimtextil e. V.

 

An

unsere Mitglieder

 

Unternehmerbrief

08/05 vom 6. Oktober 2005 RS/EG

 

Inhaltsverzeichnis:

 

  1. Erstes branchenübergreifendes Junioren- Forum 2005
  2. Seminarreihe „Geruchsbeanstandungen, Wechselwirkungen und Maßänder-ungen bei Bodenbelägen“
  3. Norm für Raumschall von Laminatböden
  4. Muster- Ausbildungsvertrag
  5. Ratgeber zum Start in die Ausbildung
  6. Neuwertige Ladeneinrichtung günstig abzugeben
  7. Teppich- Importe 1. Halbjahr 2005
  8. Merkblatt „Der ältere Arbeitnehmer“

 

1. Erstes branchenübergreifendes Junioren- Forum 2005

 

Unter dem Titel „Zukunft im Handel“ fand am 01. und 02. September 2005 das erste branchenübergreifende Junioren- Forum in Oberhausen und Moers statt. Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft mittelständischer Fachverbände (AMF), ein Zusammenschluss mehrerer Fachverbände des Handels, der auch der FDTB angehört. Im Mittelpunkt des branchenübergreifenden Junioren- Forums standen Führungen im CentrO Oberhausen und EXTRA FUTURE STORE, an dem 31 Jungunternehmer, unter anderem vom FDTB, teilnahmen.

 

Die Einführung in das Tagungsthema hatte Martin Dälken, Präsident Verband Deutscher Drogisten, übernommen. In seinen Ausführungen stellte Dälken fest, dass der Anteil der Einzelhandelsumsätze an den privaten Konsumausgaben weiter zurückgehen und die Anzahl der Einzelhandels- Unternehmen bis 2010 um 50 Prozent abnehmen werden. Die rückläufige Entwicklung bei Umsatz und Anzahl der Unternehmen und gleichzeitig steigender Flächenentwicklung im Einzelhandel sowie der Anstieg der Sparquote der Verbraucher zwinge den Fachhandel mit professioneller Individualität zu handeln, um überleben zu können. Innenarchitekt Dietmar Brandt stellte in seinen Ausführungen „Mit marketingorientierter Laden-gestaltung zum Erfolg“ die Faktoren dar, die durch entsprechende Ladengestaltung zum Erfolg notwendig sind.

 

Michael Grundmann, Vorsitzender des Vorstandes der CentrO Management GmbH, stellte zunächst im Konferenz- Center die Entstehungsgeschichte und die Konzeption des CentrO vor, das mit 70.000 m² Nettoverkaufsfläche, verschiedensten

 

Gastronomiebetrieben, Freizeitpark mit 8 Hektar, Panoramakino mit 2.500 Sitz-plätzen, 10.500 kostenlosen Kundenparkplätzen, Deutschlands größtem Süß- und Meerwasseraquarium „Sea Life“, der Arena Oberhausen mit 12.000 Sitzplätzen und einem Sportboothafen mit 70 Liegeplätzen einmalig in Deutschland ist. Als Einzugsgebiet des CentrO bezeichnete er 15 Mio. Verbraucher, die das CentrO in 90 Minuten Fahrzeit erreichen können. Durchschnittlich kommen täglich 70.000 Besucher; Magnet- Kaufhäuser sind Galeria Kaufhof, Sinn Leffers, C&A sowie Saturn.

 

Grundmann sprach auch das Thema der Auswirkungen auf den Handel der umliegenden Städte an und stellte fest, dass sich nach Protest und Jammerphase bspw. in Oberhausen der Einzelhandel mit Nischenprodukten entwickelt habe, also Sortimente, die der Verbraucher im CentrO nicht findet. Der Handel in Oberhausen hatte nur die Chance zu reagieren oder zu sterben, so Grundmann. Ein gemeinsamer Besuch der Mall rundete die Führung durch das CentrO Oberhausen ab.

 

Es folgte ein Vortrag des geschäftsführenden Gesellschafters der Stadtparfümerie Pieper GmbH, Gerd Pieper, über „Entscheidungsgründe und Erfahrungen eines mittelständischen Unternehmers für ein Fachgeschäft im CentrO Oberhausen“. Die Stadtparfümerie Pieper hat in NRW 100 Filialen, beschäftigt ca. 1.000 Mitarbeiter, darunter 120 Auszubildende, und ist dreimal im CentrO an unterschiedlichen Verkaufsstellen vertreten. Die Ausführungen von Gerd Pieper, der u.a. auch Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet ist, stießen auf großes Interesse. Anhand 11 Strategien für den Mittelstand ging er auf die Überlebenschancen des inhaber- geführten Fachhandels ein; die bei uns angefordert werden können.

 

Ein gemeinsames Abendessen mit einem anschließenden, sehr interessanten Er-fahrungsaustausch rundeten den ersten Tag ab.

 

Am zweiten Tag stand eine Führung im Extra Future Store der Metro in Rheinberg an. Hier werden unter realen Bedingungen die modernsten Technologien für den Handel von morgen getestet. Auch wenn dies überwiegend für den Lebensmittel- Einzelhandel relevant erscheint, war die Führung dennoch auch für unsere Teilnehmer sehr interessant. Weiterhin folgte ein Vortrag des Unternehmensberaters Lutz Schnalke zum Thema „Der elektronische Handel als zweites Standbein – die virtuelle Filiale“.

 

Diese erste, branchenübergreifende Junioren- Tagung wurde von allen Teilnehmern als sehr informativ und gelungen bewertet; eine Fortsetzung ist im nächsten Jahr vorgesehen.

 

2. FDTB-Seminarreihe „Geruchsbeanstandungen, Wechselwirkungen und Maßänderungen bei Bodenbelägen“

 

Der Verkauf und die Verlegung von Bodenbelägen setzt ein fundiertes Fachwissen voraus. Viel Ärger, Reklamationen und hohe Kosten können durch technische Kenntnisse vermieden werden. Dazu führt der FDTB drei Tagesseminare durch, die eine Vielzahl von wichtigen Informationen zum Verkauf und der Verlegung von Bodenbelägen liefern. Die Seminare finden am 17.10.2005 in München, 19.10.2005 in Bochum und am 21.10.2005 in Berlin statt und wenden sich an Bodenleger, Verkäufer, Raumausstatter sowie Führungskräfte im Bereich Bodenbelag. Mit dem Referenten Ernst Dieckmann, Geschäftsführer der Fa. Wulff, Lotte, konnten wir einen überaus kompetenten Fachmann für diese Seminarreihe gewinnen. Die Teilnahmegebühr beträgt lediglich 95,00 € und beinhaltet das Mittagessen und die Getränke.

 

Wir haben die Anmeldefrist etwas verlängert auf 30. September 2005. Das detaillierte Seminarprogramm mit Anmeldeformular liegt bei. Bei Interesse bitten wir um schnelle Anmeldung!

 

3. Norm für Raumschall von Laminatböden

 

Eine einheitliche Norm für den Raumschall von Laminatböden hat der Verband der europäischen Laminatfußbodenhersteller verabschiedet. In dieser Norm werden einheitliche Messkriterien und Prüfverfahren zur Bestimmung des Raumschalls beim Betreten eines Laminatbodens festgelegt. In der Norm wird definiert, wie durch das Betreten eines Laminatfußbodens die erzeugten Raumschallwerte gemessen und ausgewertet werden. Das System umfasst 4 Klassen: je nach Reduktion (in %) gegenüber einem Referenzboden wird der jeweilige Boden in Lautheitsklassen SL0, SL10, SL20, SL30 (oder höher) eingeteilt, d.h. ein Boden der Lautheitsklasse SL20 wird von einer Testperson als 20% leiser empfunden als der Referenzboden. Der Verband meint, dass man mit diesem Klassifizierungssystem über ein aussagefähiges Bewertungsmuster verfügt, um als Orientierungs- und Handlungsleitfaden zu dienen. Die Klassifizierung sollte den technischen Unterlagen beigelegt und auf der Produktverpackung kenntlich gemacht werden.

 

4. Muster- Ausbildungsvertrag

 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat ein neues Ausbildungsvertragsmuster mit dazugehörigem Merkblatt verabschiedet, das die alte Empfehlung ersetzt. Ausschlaggebend war die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes mit Wirkung zum 1. April 2005. Wenn Sie Auszubildende einstellen, empfehlen wir, sich an diesem Muster zu orientieren. Sie können jedoch auch bestehende Verträge mit dem neuen Muster vergleichen und nach Abstimmung evtl. verändern oder ergänzen.

 

Das Vertragsmuster mit Merkblatt finden Sie im Internet unter „www. bibb.de/dokumente/pdf/pm_29_2005_anlage.pdf“ bzw. kann es bei unserer Ge-schäftsstelle angefordert werden.

 

5. Ratgeber zum Start in die Ausbildung

 

Das Bildungsministerium gibt den o.g. umfangreichen Ratgeber heraus, der unserer Ansicht nach sehr gut gemacht ist und konkrete Tipps für den Start ins Berufsleben gibt. Der Ratgeber kann bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden.

 

6. Neuwertige Ladeneinrichtung günstig abzugeben

 

Eine Mitgliedsfirma aus dem Saarland hat eine sehr schöne und fast neuwertige Ladeneinrichtung, insb. für Stoffe, sehr günstig abzugeben. Sie hat ca. 100m² Fläche, Edelfurnier aus Vogelahorn mit kompletter Halogenbeleuchtung und Theke. Interessenten wenden sich an Herrn Christof Bäumer, Tel.: 0681/585013, Fax: 0681/5898998, bei dem Sie auch Bilder der Einrichtung über e-mail, CD oder in Papierform anfordern können.

 

 

 

7. Teppich- Importe 1. Halbjahr 2005

 

Nachstehend erhalten Sie die o.g. Statistik, aus der hervorgeht, dass der Import im

1. Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,1% zurückgegangen ist.

 

Handknüpfteppiche aus qm %zu 1000 %zu

2004 EURO 2004

nach den Zollpositionen (ab 2005 neue Systematik!)

 

Wolle mit über 10% Seide 16 949 +464 1 313 +403

Wolle mit unter 10% Seide 2 407 755 - 14 105 252 - 17

Seide/Synthetik 46 884 - 17 9 682 - 24

Sonstigem Gespinst 25 764 + 23 1 614 + 32

 

Gesamt 2 497 352 - 12,9 117 861 -16,1

 

 

Nach den Exportländern

 

Iran 545 033 - 23 48 469 - 22

Indien 1 194 555 - 1 32 068 0

Nepal 366 082 - 23 13 674 - 19

China 35 173 + 8 2 234 - 30

Pakistan 162 006 - 7 11 249 - 2

Afghanistan 16 369 - 55 641 - 41

UdSSR-Nachf. 15 876 -20 1 493 - 19

Marokko 110 719 - 24 3 015 - 23

Türkei 16 649 - 54 2 946 - 49

EU-Länder,inkl.Beitrittsl. 539 / 10 /

Übrige Länder 34 351 / 2 062 /

 

Gesamt 2 497 352 -12,9 117 861 -16,1

 

Quelle: EUCA/Engmann

 

8. Merkblatt „Der ältere Arbeitnehmer“

 

Unser Merkblatt „Der ältere Arbeitnehmer“ gibt einen Überblick darüber, was aktuell bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, im allgemeinen ab dem 50. Lebensjahr, zu beachten ist. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die Einstellung älterer Arbeitnehmer (50+) von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden kann, wenn die Arbeitsverhältnisse erstmals begonnen werden (in der Regel bei Arbeitslosen). Weiterhin gibt es Fördermöglichkeiten für die Weiterbildung von Arbeitnehmern ab dem 50. Lebensjahr in Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten. Das Merkblatt kann bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

 

Reinhard Schmohl

Geschäftsführer

 

    FDTB   

 

Fachverband Heimtextil e.V.

Jeremias-Höslinstraße 8 72587 Römerstein - Böhringen

Telefon: 0 73 82 / 53 65 Telefax: 0 73 82 / 53 10

www.fdtb.de e-mail: rs@fdtb.de

 

An

unsere Mitglieder

 

                                                                    Unternehmerbrief

10/05 vom 8. Dezember 2005 RS/EG

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

  1. Heimtextil / FDTB- Branchentreff / Domotex mit Meeting
  2. Philipp Frese neuer Präsident Einzelhandelsverband Südbaden
  3. Verbandsreise nach Kuba
  4. FDTB- Jahreshauptversammlung 2006: Karten für Abend-Event
  5. Arbeits- und Sozialrecht
  6. Teppich- Import  Januar- September 2005
  7. Feinstaub: glatte Böden oder Teppich?
  8. Verjährungsfristen beachten!
  9. Personal- Urlaubsplaner 2006
  10. Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2006!

 

1. Heimtextil / FDTB- Branchentreff / Domotex mit Meeting

 

Unter dem Motto „The art of home fashion“ eröffnet die nächste Heimtextil vom 11. bis 14. Januar das Messejahr 2006. Erwartet werden wieder ca. 3.000 Aussteller und 90.000 Besucher mit hoher Internationalität. Die Hallenaufteilung bleibt größtenteils wie im Vorjahr und ist dem beigefügten Folder zu entnehmen. Erstmals wird die Festhalle integriert, in der US-Designer Jamie Drake eine „Welt der Textilien“ dekoriert und damit eine neue Dimension der textilen Ausstattung vorstellen wird. Zusätzlich bietet die Heimtextil 2006 mit dem Trend- Forum einen Ausblick auf die Design- Trends der kommenden Saison, vorgegeben vom holländischen Design- Spezialisten Gunnar Frank und umgesetzt von einem kompetenten Design- Team. Das sehr ansprechende A4 Plakat zur Messe liegt bei; es eignet sich für das Schaufenster o.ä.   

 

FDTB- Branchentreff

 

Um Ausstellern und Messebesuchern die Gelegenheit zu zwanglosen Kontakten und Gesprächen zu geben, veranstaltet unser Verband gemeinsam mit der Messe Frankfurt traditionell unseren Branchentreff am Donnerstag, 12. Januar 2006, ab 18:00 Uhr in Halle 5.1. Die Einladungskarte mit Anmeldeformular liegt bei. Für Speisen und Getränke ist gesorgt- wir bitten um zahlreiche Teilnahme!

 

Eintrittskarten zur Heimtextil

 

Gerne können Sie bei unserer Verbandsgeschäftsstelle Eintrittskarten im Vor-verkauf erwerben. Die Preise für die Eintrittskarten betragen:

 

Fachbesucher Vorverkauf                                                        Kassenverkauf

Dauerkarte              46,00 €                                                         62,00 €

Tageskarte              23,00 €                                                         31,00 €

 

Bestellung bitte mit formlosem Fax. Hotel- und Privatzimmer können bestellt werden über die Tourismus- Congress GmbH, Tel.: 069/ 21 23 08 08, Fax: 069/ 21 24 05 12.

 

„Heimtextil goes City“

 

Am Samstag, 14. Januar 2006, wird nach erfolgreicher Premiere 2005 zum zweiten Mal ein Hauch der Heimtextil in der Frankfurter City zu spüren sein. Von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr möchten rund 40 Frankfurter Fachhändler und Raumausstatter zu neuen Wohnideen inspirieren. Die Aktion soll Fachleuten und insbesondere interessierten Endverbrauchern zeigen, wie neueste Trends praxisnah umgesetzt werden. Die große Resonanz seitens der teilnehmenden Fachhändler zeigt lt. Michael Schwarz, Geschäftsführer der FDTB- Mitgliedsfirma Raumdekor Schwarz GmbH und Sprecher der Gruppe, dass „Heimtextil goes City“ auf dem richtigen Weg sei, die Teilnehmerzahl habe sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Weitere Informationen können im Internet abgerufen werden unter www.heimtextil.messe frankfurt.com; die Liste der teilnehmenden Fachhändler kann beim FDTB ange-fordert werden.

 

Domotex Hannover

 

Die weltgrößte Messe für Bodenbeläge findet vom 14. – 17. Januar 2006 mit über 1.200 Ausstellern, davon ¾ aus dem Ausland, in Hannover statt. Die Deutsche Messe AG erwartet einen Rekordbesuch von ca. 45.000 Bodenbelags- Fachleuten für Teppiche, textile und elastische Bodenbeläge, Fasern, Garne und Gewebe, Parkett, Kork und Laminat, Verlege-, Pflege- und Anwendungstechniken sowie Naturstein und keramische Fliesen. Informationen über Innovationen sind abzurufen im „Neuheitendienst“ unter www.domotex.de. Umrahmt wird das Ausstellungs-programm von attraktiven Sonderschauen, Vorträgen und Fachveranstaltungen:

 

  • Business Training

           Das Trainingsprogramm ist im beigefügten Folder „Unverzichtbar für den

           Teppichhandel” auf der letzten Seite enthalten

 

  • DOMOTEX  Werkstatt

Live- Vorführungen für das bodenlegende Handwerk

 

  • Vortragsreihe Forum Handwerk

Das detaillierte Vortragsprogramm kann beim FDTB angefordert werden

  • contractworld

Visions for Offices, Hotels and Shops

 

  • floorforum

Trendforum für moderne Teppiche und textile Bodenbeläge

 

  • Carpet Design Award

           Die Auszeichnung für handgefertigte Teppiche

 

  • Europäischer Team- Verlegewettbewerb

           Es zählen Schnelligkeit, Genauigkeit und handwerkliches Geschick

 

Um noch besser auf das Messegelände zu gelangen, wird es einige organi-satorische Veränderungen geben: Zusätzlich zu dem bisherigen Eingang Nord 2 wird auch der Haupteingang Nord 1 geöffnet. Ebenfalls neu ist ein witterungs-geschützter Verbindungsgang zwischen diesem Eingang und den Hallen 2 und 17. Für noch bessere Verbindungen auf dem Gelände wird außerdem ein kostenloser Shuttle Service zwischen den Hallen 5 und 17 sowie 9 und 14 sorgen. Im südlichen Gelände wird eine weitere Verbesserung umgesetzt: zwei große Hallen (11 und 12) neben dem Südeingang dienen als Parkflächen für Aussteller und Besucher.

 

Domotex- Meeting

 

Erstmals veranstaltet unser Verband gemeinsam mit der Deutschen Messe AG am Sonntag, 15. Januar 2006, um 15:00 Uhr in Halle 15 ein

 

Domotex- Meeting

 

Nach der Begrüßung von Dr.-Ing. Andreas Gruchow, Leiter des Geschäftsbereiches Internationale Fachmessen der Deutschen Messe AG, und dem stellv. FDTB- Vorsitzenden Karsten Krause diskutiert eine Expertenrunde mit Prof. Axel Venn, Uwe Manzke, Andrea EL Shami und Thomas Frick zum Thema

 

„Veränderter Markt als Chance“

 

Eingeladen sind Aussteller, Handel, Fachpresse und alle Fachbesucher. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt. Die Einladung mit Anmeldeformular liegt bei- wir bitten um zahlreiche Teilnahme!

 

Weiterhin ist im Folder „Unverzichtbar für den Teppichhandel“ neben dem Programm des Business Training auf der letzten Seite ein Coupon für ein kostenloses Snack und Getränk enthalten.

 

2. Philipp Frese neuer Präsident Einzelhandelsverband Südbaden

 

Die Delegiertenversammlung des Einzelhandelsverbandes Südbaden wählte am 23. November 2005 in Freiburg den Vorsitzenden unseres Verbandes Philipp Frese in das Amt des neuen Präsidenten. Der Freiburger hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und anschließend an den Universitäten Münster, Mannheim und Freiburg Wirtschaftswissenschaften und VWL mit dem Abschluss als Diplom- Volkswirt studiert. Nach verschiedensten Praktika im In- und Ausland wurde er am 1. Januar 1997 zum geschäftsführenden Gesellschafter der Frese GmbH, Freiburg, bestellt und führt seit 2002 die PSSST Bettenhaus- Gruppe. Am 15. Juli 2001 wurde der heute 38- jährige einstimmig zum Vorsitzenden unseres Verbandes gewählt.

 

Philipp Frese übernimmt dieses Präsidenten- Amt  von seinem Vater Hermann Frese, der 27 Jahre an der Spitze des südbadischen Einzelhandelsverbandes stand und jetzt sein Amt aus Altersgründen abgegeben hat. Zur feierlichen Verabschiedung von Hermann Frese und zur Präsidentenwahl kamen neben den ca. 250 Delegierten der südbadischen Händlerschaft auch Baden- Württembergs Ministerpräsident Günther H. Oettinger, Regierungspräsident Dr. Sven von Ungern- Sternberg, Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon sowie der Präsident des baden- württembergischen Einzelhandelsverbandes, Hans- Jürgen Vietz.

 

Hermann Frese ist beim FDTB ebenfalls bestens bekannt. Seit 1973 war er Mitglied des Vorstandes unseres Verbandes und von 1985 bis 1989 FDTB- Vorsitzender. In diesen Jahren hat Hermann Frese unseren Verband entscheidend geprägt. Daneben begleitete er zahlreiche weitere bedeutende Vorstands- und Ehrenämter wie z.B. IHK- Präsident und heutiger IHK- Ehrenpräsident der Region Südlicher Oberrhein, Vorsitzender der Regiogesellschaft Schwarzwald- Oberrhein und ist Mitglied in verschiedensten Aufsichts- und Wirtschaftsbeiräten. Für seine Verdienste ist Hermann Frese mehrfach geehrt worden, u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, der goldenen Ehrennadel des HDE, mit der Ernennung zum „Ritter des Silvesterordens“ durch Papst Johannes Paul II. und dem Titel Ehrensenator der Albert- Ludwigs- Universität Freiburg.

 

Der FDTB gratuliert dem neuen Präsidenten Philipp Frese sehr herzlich zu diesem wichtigsten Amt des südbadischen Einzelhandels und bedankt sich an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei seinem ehemaligen Vorsitzenden Hermann Frese für dessen großes Engagement für den FDTB!

 

3. Verbandsreise nach Kuba

 

Unsere diesjährige Verbandsreise führte die 26 Teilnehmer auf die Karibik- Insel Kuba. Nach der Landung in Varadero fuhr die Gruppe in die Hauptstadt Havanna. Bereits dort wurde deutlich, was ein halbes Jahrhundert Sozialismus bedeutet: die eigentlich sehr schöne Stadt, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zeigte sich leider in einem heruntergekommenen Zustand, wie er in ganz Kuba zu sehen ist. Dennoch war die Stadt sehr eindrucksvoll; neben der Besichtigung der Regierungsgebäude, des nachgebauten US- Capitols und verschiedensten Sehens-würdigkeiten waren insbesondere die vielen Oldtimer- Straßenkreuzer überaus eindrucksvoll. Es ist ein Wunder, welch betagte Autos in teilweise tadellosem Zustand auf den Straßen Kubas fahren- zumal durch den jahrzehntelangen US- Boykott keine Ersatzteile für die alten US- Kreuzer zu beziehen sind.

 

Nachdem sich die Gruppe mit Zigarren und Rum versorgt hatte, ging die Reise weiter nach Cienfuegos. Leider musste dort ein wesentlich schlechteres Hotel als gebucht bezogen werden. Dieser Missstand sollte in den folgenden Tagen noch fortsetzten. Aufgrund des sozialistischen Systems war es trotz aller Anstrengungen nicht möglich, auf bessere Hotels umzusteigen- auch in Trinidad genügte das Hotel keinesfalls den Ansprüchen.

Die Rundreise zeigte das arme und rückständige Land- Pferdekarren bestimmen den Verkehr auf der Landstraße- von seiner landschaftlich herrlichen Seite. Ein Teil der Reisegruppe blieb noch zur Badeverlängerung in Varadero mit seinem schönen Sandstrand. Die Reisegruppe befürwortete, die Verbandsreise im nächsten Jahr Mitte November 2006 nach Namibia durchzuführen.

 

4. FDTB- Jahreshauptversammlung 2006: Karten für Abend- Event

 

Die nächstjährige Jahreshauptversammlung findet anlässlich des Münchner Stoff Frühling vom 31. März bis 2. April 2006 in München statt. Am Samstagabend (1.April 2006) findet ein großes Get- Together Abend- Event des Stoff Frühling statt, das auch wir mit unseren Mitgliedern besuchen möchten. Kunden der beteiligten Stoffverlage können diese Karten kostenlos von ihren Lieferanten erhalten. Auf der beigefügten, roten Karte sind die beteiligten Verlage ersichtlich.

 

Da wir für unsere Mitglieder eine subventionierte Teilnahmegebühr in Höhe von 60,00 € erheben müssen (enthält Essen und Getränke), empfehlen wir allen Firmen, die nach München kommen, sich möglichst von den beteiligten Verlagen kostenlose Eintrittskarten für diesen Abend- Event zu besorgen!

 

Die Einladung mit umfangreichen Informationen zur Jahreshauptversammlung erhalten Sie Anfang Februar 2006.

 

5. Arbeits- und Sozialrecht

 

Überstunden

Hat ein Arbeitgeber bisher Überstunden pauschal bezahlt, so steht es ihm frei, eine Änderungskündigung mit dem Ziel auszusprechen, künftig nur noch eine bestimmte Anzahl von Überstunden nach tatsächlichem Anfall abzurechnen und darüber hinausgehende Mehrarbeit durch Freizeit auszugleichen.

 

Kündigung bei Verweigerung von Überstunden

Auch wenn ein Arbeitnehmer grundsätzlich nur die Arbeitsleistung während der Regelarbeitszeit schuldet, kann er im Einzelfall zur Leistung von Überstunden verpflichtet sein. Dies ergibt aus der arbeitsvertraglichen Treuepflicht. Danach muss der Arbeitnehmer zumindest dann Überstunden leisten, wenn sich der Arbeitgeber in einer Notlage befindet. Lehnt der Arbeitnehmer dies ab, so kann – nach vorher-iger Abmahnung -- eine ordentliche Kündigung gerechtfertigt sein.

 

Arbeitszeit von Azubis

Die Zeit, die ein Auszubildender in der Berufsschule verbringt, muss vom Arbeit-geber voll auf die wöchentlich zu leistende Arbeitszeit im Betrieb angerechnet werden- einschließlich der Berufschulpausen sowie An- und Abfahrten.

 

Erziehungsurlaub

Während des Erziehungsurlaubes haben Arbeitnehmer grundsätzlich keinen Anteil an Gewinnbeteiligungen oder ähnlichen Zahlungen des Arbeitsgebers, da es sich hier um ausschließlich leistungsbezogene Gratifikationen handelt. Dies unter-scheide von sog. treuebezogenen Zuwendungen wie z.B. Weihnachtsgeld, auf die der Arbeitnehmer in der Regel auch im Erziehungsurlaub einen Anspruch hat.

 

Kündigung wegen Minderleistung

Ein Arbeitnehmer ist grundsätzlich verpflichtet, unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit zu arbeiten. Erbringt der Arbeitnehmer aber permanent eine Minderleistung, kann dies die ordentliche Kündigung rechtfertigen. Kennt der Arbeitgeber lediglich die objektiv messbaren Arbeitsergebnisse, so genügt er im Kündigungsschutzprozess seiner Darlegungslast, wenn er Tatsachen vorträgt, woraus ersichtlich ist, dass die Leistungen des Arbeitnehmers deutlich hinter denen vergleichbarer Arbeitnehmer zurückbleiben. Dann ist es Sache des Arbeitnehmers darzulegen, warum er mit seiner deutlich unterdurchschnittlichen Leistung dennoch seine persönliche Leistungsfähigkeit ausschöpft. Trägt der Arbeitnehmer derartige Umstände nicht vor, gilt das schlüssige Vorbringen des Arbeitgebers als zugestanden. Es ist dann davon auszugehen, dass der Arbeit-nehmer seine Leistungsfähigkeit nicht ausschöpft.

 

6. Teppich- Import  Januar – September 2005

 

 

7. Feinstaub: glatte Böden oder Teppich?

 

Zum Thema Feinstaub in Innenräumen hatten wir Sie umfangreich im Juli informiert. In der Fachzeitschrift medAmbiente, die sich an Entscheider im Gesundheitswesen wendet, wird auf diese Problematik eingegangen; der Artikel ist auf der letzten Seite des Rundschreibens abgedruckt.

 

8. Verjährungsfristen beachten!

 

Vor dem Jahresende sollten wieder alte Forderungen auf Verjährung geprüft werden. Diese können nicht mehr erfolgreich gerichtlich geltend gemacht werden, wenn sich der Schuldner ausdrücklich auf eine wirksame Verjährung beruft.

 

Seit dem 1.1. 2002 beträgt die Verjährungsfrist drei Jahre- jedoch mit bestimmten Ausnahmen. Die Frist beginnt grundsätzlich mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Ein Merkblatt zur Verjährung kann bei unserer Ge-schäftsstelle angefordert werden.

 

9. Personal- Urlaubsplaner 2006

 

Die o.g. Planer eignen sich zur Personaleinsatz- und Urlaubsplanung sowie dem Eintrag von Krankheitszeiten. Abgedruckt sind auch die Termine der Schulferien in den einzelnen Bundesländer. Die Planer können ebenso wie die Merkblätter „Die wichtigsten Urlaubsbestimmungen“ sowie „Häufig gestellte Fragen zum Thema Urlaub“ kostenlos bei uns angefordert werden.

 

10. Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2006!

 

Vorstand und Geschäftsführung unseres Verbandes wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest sowie für das Jahr 2006 persönlich alles Gute und geschäftlich sehr viel Erfolg!

 

Mit freundlichen Grüssen

 

 

 

 

 

Reinhard Schmohl

Geschäftsführer